Als rsp. Site-Map, seltener auch: Seitenübersicht, wird die vollständige hierarchisch strukturierte Darstellung aller Einzeldokumente (Webseiten) eines Internetauftritts bzw. einer Website bezeichnet (Seitenstruktur). Im Idealfall zeigt die Sitemap auch die hierarchischen Verknüpfung Strukturen der Seiten an. Eine Sitemap wird von den Betreibern einer Website zur Verfügung gestellt, um den Besuchern einen Überblick zu geben, welchen Umfang und welche Struktur ein Web auftritt hat. Bei sehr umfangreichen Internetauftritten können in der Sitemap nicht mehr alle Einzeldokumente angezeigt werden, so dass man sich auf die Darstellung der hierarchischen Struktur beschränkt.

Organigramm der Internetpräsenz von Google.

Darstellung der Verlinkung von Seiten untereinander Die ist nicht mit einem Inhaltsverzeichnis zu verwechseln. Das Inhaltsverzeichnis gibt an, welche Themen im Web auftritt enthalten sind. Dies muss sich nicht unbedingt mit Einzeldokumenten decken, denn eine einzelne Seite kann auch mehrere Themen enthalten. Genauso wenig ist die Sitemap mit einem (bspw. alphabetisch geordneten) Index zu verwechseln. Die Grenzen zwischen diesen Bereichen können allerdings fließend angelegt sein. Sitemaps sind ein effektives Mittel zur Suchmaschinenoptimierung, da sie sicherstellen, dass alle Seiten einer Webpräsenz erreichbar sind. Dies ist insbesondere dann relevant, wenn Teile der Seite beispielsweise mit Adobe Flash oder JavaScript-Menüs generiert sind, d.h. Barrieren aufweisen.

Viele Suchmaschinen folgen zudem meist nur einer bestimmten Anzahl von Links innerhalb einer Webseite, sodass eine bei sehr umfangreichen Webpräsenzen möglicherweise alleine dazu notwendig ist, dass Suchmaschinen alle Seiten einer Website erfassen.

Von der einer Website her gesehen ist eine gut strukturierte und übersichtliche Navigation allerdings einer im Allgemeinen vorzuziehen. Auch über eine interne Suche innerhalb einer Webpräsenz findet ein Besucher meist schneller das, was er sucht; im Gegenzug entfällt für den Webmaster der Verwaltungsaufwand für eine Sitemap.

Die ist in der Regel genauso ein elektronisches Dokument wie die anderen Dokumente, die darin dargestellt sind. Bei handelt es sich also meist um eine (statische) HTML-Datei oder um eine dynamische Seite, die beispielsweise von einem Content-Management-System oder einer Wiki auf Basis aller vom erstellten Seiten bei Aufruf generiert wird.

Die Idee einer maschinenlesbaren Sitemap (z. B. für Suchmaschinen) führt zu dem Sitemaps-Protokoll, das URLs von einschließlich einiger Metadaten (letzte Aktualisierung, Änderungshäufigkeit, Relevanz, Relation zu anderen URLs des Webauftritts, …) enthält. Solche Sitemaps ermöglichen Suchmaschinen beispielsweise eine leichtere Durchsuchbarkeit von Webauftritten.